Monthly Archives: April 2010

Marketing - SEO/SEM/SMO

How to Reach 186 Mil Uniques with Social Media

Immer mehr Firmen setzen so langsam einen Fokus auf Social Media. Das ist u.a. ein Ansatz wie man letztendlich auch eine Variante wie man auf die Hauptseiten von AOL & Yahoo etc. zu kommen.

Aus folgender Grafik kann man rel. einfach  diverse Strategien ableiten. Einfach mal ausprobieren.

Hier auch nochmal in besserer Qualität.

Interviews

Paul Piper von bazaaria.com im Interview

Sian: Wie bist du auf den Namen und auf die Geschäftsidee gekommen, und was unterscheidet euch von Seiten wie z.B. bimply?

Bazaaria ist ein Marktplatz zum freien Handel im Internet – das Konzept gleicht dabei eher einem Basar als einer Auktionsplattform und hebt sich damit deutlich von dem Gros der Konkurrenz ab.

Die Idee kam mir während des Studiums. Ich selbst bin Autodidakt, gehöre jedoch gleichzeitig zu der Sorte Mensch, die sich des guten Gefühls wegen, trotzdem die Lernunterlagen kauft.  Das wurde damals jedoch schnell zum Problem, da ich zwar fortlaufend neue Bücher beschaffte, diese jedoch nicht wieder loswurde. Mit den großen Plattformen hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht und ich fragte mich warum es denn im Internet keinen echten Basar gibt, obwohl es für mich doch die natürlichste Form des Handels ist. Klar, andere Plattformen von Tauschplattformen über Auktionshäusern bis hin zu Anzeigenmärkte gab es, aber so richtig verstanden fühlte ich mich nicht. Bazaaria soll diese Lücke schließen.

Bimply selbst kenne ich leider nur in groben Zügen, soweit ich weiß, steht dort jedoch der Community-Gedanke im Vordergrund. Bazaaria hingegen soll Privatnutzern die Möglichkeit bieten den Tausch & Verkauf so einfach und sicher wie möglich über das Internet abzuwickeln. Unsere Nische sind die „von Privat an Privat“-Geschäfte! Für diese Zielgruppe lohnt sich unser Angebot – an Powersellern haben wir kein Interesse. Die Unterstützung, die wir dabei bieten und die Anreize, die wir für einen sauberen Austausch setzen, sind dabei lediglich die Voraussetzung, nicht jedoch das Ziel der  Unternehmung.

Sian: bazaaria hast du ja sehr professionell & schnell aufgezogen, wem gebührt der größte Dank bzw. wer hat dir am meisten geholfen?

Zunächst einmal vielen Dank für das Kompliment. Ich denke jedoch, dass der Ruhm nicht mir, sondern in erster Linie meinem Team gebührt. Jedes Team-Mitglied ist ein absoluter Spezialist in seinem Gebiet und von dem Erfolg unserer Unternehmung überzeugt. Es mag ein wenig arrogant klingen, aber ich glaube, dass uns alleine das von dem Gros der Masse abhebt. Auf die Frage wem der größte Dank gebührt, kann ich also nur ganz klar sagen: Jenni, Adrian, Dejan, Lukas, Niko und Jan.

Natürlich haben wir aber auch eine große Reihe von externen Unterstützern. Sehr viele Leute sind uns wohlgesinnt, zeigen Verständnis für unsere Belastung oder sind so toll wie unsere eigenen Kunden. Letztere beleben nicht nur die Plattform, sondern weisen uns stetig auf Schwachstellen hin.

Zu guter Letzt jedoch darf man gewiss auch nicht unsere Kritiker vergessen. Auch wenn es weh tut, so helfen Sie uns doch, uns immer weiter auf unsere Stärken zu fokussieren und das Angebot weiter auszubauen. Genau daher soll die Kritik jedoch unser Ansporn sein.

Sian: Wie ist deine Meinung zu: “Bootstrapping vs. VC-Kapital“? und Warum?

Wie alles im Leben, ist es auch mit der eigenen Kapitalisierung eine schwierige Sache. Die Vorteile von VC-Kapital liegen auf der Hand: man bekommt eine gewisse Planungssicherheit, zumindest bis zur nächsten Kapitalisierungsrunde, kann theoretisch im Bereich des Marketing aus den Vollen schöpfen und hat, fast automatisch, bei den Medien ein stärkeres Standbein, da ein VC in der Regel bereits andere Startups erfolgreich aufgebaut hat – mit fremden Lorbeeren schmücken ist auch hier erlaubt, da es ja um die eigene Reichweite geht.

Gleichzeitig verrennt man sich bei VC-Kapital hingegen häufig in der Sicherheit. Ein VC rät  zum schnellen Wachstum und um das zu ermöglichen, begehen viele den Fehler immer mehr eigene Kompetenzen aus der Hand und externen Ratgebern zu geben. Dies kann gut gehen, ist in der Regel aber ein Spiel mit dem Feuer, da es dazu verleitet weniger selbst zu denken und zu konzeptionieren.

Aber auch das Bootstrapping, also das Gründen mit wenig Kapital, hat so seine Tücken. Wer denkt, dass es auch nur ein einzelnes Startup komplett ohne Kapital geschafft hat, ist leider auf dem Holzweg. Die Präsenz bei den Medien ist zu Beginn gleich null, man wird auch extern nur als Startup X wahr genommen und ohne Kapital sieht es auch mit der Kundenakquise mau aus. Einziger Ausweg: man muss besser sein! Das wiederum, ist leider leichter gesagt als getan und ohne ein dickes Fell, Durchhaltevermögen und ein wenig an Arroganz grenzender Überzeugung gewiss nicht möglich.

Sian: Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten 5 Erfolgsfaktoren für ein Start-Up? & Welche Tipps würdest du einem Start-Up geben? Und was sollte ein Gründer auf jeden Fall wissen?

Ich denke, dass sich jeder Gründer bewusst sein muss worauf er sich einlässt und dass er ein dickes Fell braucht. Es ist interessant zu sehen, dass die Meinungsmacher im Netz in den seltensten Fällen selber einmal gegründet haben. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass etliche Gerüchte einem ein falsches Bild von der Branche geben.

Zunächst einmal sollte man nie erwarten, dass ein Startup durch irgendein mystisches Event zum Erfolg wird – besonders nicht das Eigene. Wenn man im Web viel Unterwegs ist, so wirkt jede Erfolgsgeschichte so, als wäre sie von Beginn an genauso geplant und eingetreten. Auch wenn dies eine tolle Vorstellung ist und keiner davor komplett gefeit ist (seien wir ehrlich, jeder Gründer hofft darauf), so muss man sich immer wieder vor Augen halten: (1) Es gibt keinen Big-Bang der zum Erfolg hilft! Man sollte seine Zeit also lieber darauf verschwenden stetig und konsequent an den Kampagnen und dem eigenen Angebot als auf einen Zeitpunkt hin zu arbeiten.

Des Weiteren unterschätzt man gerne, wie anstrengend es ist sich der täglichen Kritik zu stellen. Gerade zu Beginn wird man entweder gar nicht oder nur negativ wahrgenommen. Die Kritik, dass man eben (noch) nicht zu den Großen gehört ist dabei so selbstverständlich wie auch unnötig. Das sollte einem aber unter keinen Umständen davon abhalten sich dennoch klar als ein Mitbewerber zu platzieren und mutig den jetzigen Status Quo als solchen zu bewerben – egal ob man selbst anders denkt, der Kunde wird es nicht zu schätzen wissen, wenn man von seiner tollen Firma der Zukunft spricht. (2) Stell dich der Kritik und lerne also damit umzugehen – bewirb immer den Status Quo.

Für deine Kunden ist es zudem extrem wichtig, dass du eine klare Stellung beziehst. Man sollte klar von seinem Angebot sprechen und dies konsequent ausbauen. Sobald man sich dazu verleitet sieht vielleicht auch andere Geschäftsmodelle oder Funktionen in die Plattformen einzubauen, die ja ach-so-praktisch sind, so sollte man schleunigst vor die Tür und klare Gedanken sammeln. Der Weg wird gewiss nicht dadurch einfacher, dass man sich selbst mit anderen Konzepten und Funktionen ablenkt – der Kunde wird dies nicht verstehen und man selbst vermutlich auch nicht nutzen. Definiere lieber klar deine Zielgruppe – wenn diese zu Beginn noch nicht klar ist, taste dich an diese ran und fokussiere dich immer weiter. Bedenke: (3) Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann mit seinem Angebot punkten.

Außerdem ist es von enormer Wichtigkeit ein gutes Netzwerk zu besitzen. Auch wenn man dies selbst viel zu wenig mitbekommt, so sind es häufig wohlgesinnte Bekannte, die das Unternehmen vorwärts bringen. Gerade auch zu Beginn kann das eigene Netzwerk helfen die richtigen Medien anzusprechen, die richtigen Blogs und Webseiten ausfindig zu machen oder Rabatte zu ergattern. Daher: (4) Kenne dein Netzwerk und baue es konsequent aus. Ein netter Plausch auf einer Messe kann schon mal den Unterschied machen zwischen einem guten Backlink und keiner Resonanz.

Zu guter Letzt, aber vermutlich am wichtigsten, ist für mich die Erkenntnis, dass der eigene Erfolg immer von der persönlichen Reichweite abhängt. Egal ob eingekauft oder selbst hart erarbeitet, das was erfolgreiche Unternehmen von den kleinen Startups abhebt ist die Kunst (5) Reichweite zu genieren und Meinungen zu schaffen. Es klingt so einfach und doch muss man sich erst verdeutlichen, dass man erst mit steigender Reichweite relevant genug ist für die großen Medien, Blogs und Webseiten. Diese Relevanz muss man jedoch konsequent selber schaffen – man sollte also keine Gelegenheit auslassen, egal wie winzig, dies zu tun.

Sian: Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast für das spitzen Interview!

Mehr Informationen zu Bazaaria:

http://www.bazaaria.com/

Entrepreneurship Investors & VCs

Wagniskapital 2010 von iBusiness zu verschenken

Hallo meine lieben Freunde & Gründer aus dem Web-Umfeld. Wer schon immer eine Übersicht haben wollte, welche VC-Gesellschaft in welches Start-Up investiert hat, sollte jetzt kurz aufpassen. Denn iBusiness bringt mit der Unterstützung von Deutsche-Startup auch dieses Jahr wieder folgendes Plakat raus:

Abb.1 Wagniskapital 2010 – „Das offizielle Must-Have-Plakat der Szene“

Eben sind die Plakate „druckfrisch aus der Druckerei” gekommen und ich möchte unter all meinen Lesern 100 Plakate verlosen bzw. verschenken.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal recht herzlich bei Alex von DS & insb. Bianka Matthies von iBusiness bedanken.

Teilnahmebedingung – Wie komme ich an das Plakat?

  1. Link setzen auf http://www.sianrulai.com oder/und http://www.ibusiness.de/ von deiner Website bzw. Blog  etc.
  2. Mir kurz per Xing oder Facebook eure Adresse schicken wohin ich das Plakat schicken soll.

Das war`s auch schon! Wenn du also einen Blog o.ä. hast und dabei bist, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bald Post von mir bekommen!

Grüße, Sian

Ps: Alternativ könnt ihr hier das Plakat demnächst auch direkt bestellen. Ach ja, wenn alle Plakate verschickt sind werde ich hier ein update machen. Bis dahin liegt die Gewinnchance bei 100%

Interviews

Moritz Theisen von pearlfection.de im Interview mit Sian-Ru Lai

Sian: Wo haben sich die Gründer von Pearlfection kennen gelernt?

  • Wir kennen uns bereits seit der Grundschule und sind seitdem befreundet. Dass wir nun auch zusammen bei Pearlfection.de arbeiten ist eher dem Zufall geschuldet, da wir beide zur gleichen Zeit, in der gleichen Stadt gründungswillig waren und uns vom Hintergrund – Online und Schmuck – gut ergänzen.

Sian: Glaubst du dass Mass Customization ein langfristiger Trend sein wird? Oder wurde das nur in den letzten 2-3 Jahren gehyped?

  • Ich denke, dass Mass Customization ein langfristiger Trend ist, der letztendlich in der steigenden Individualisierung der Gesellschaft begründet ist und sich im Kaufverhalten fortsetzt. Der Schmuckmarkt ist einer der ältesten Märkte der Welt.

Das Bedürfnis individuellen, einzigartigen Schmuck zu tragen ist ebenso alt  und wird Offline bereits gut bedient – angefangen mit Perlenmärkten zum Schmuck selbst gestalten bis zur professionellen Anfertigung von Schmuck – Unikaten mit Edelsteinen durch Juweliere.  www.pearlfection.de greift dieses Bedürfnis auf und verbindet den Schmuck – Kauf und die Schmuck – Gestaltung mit dem Komfort und den Visualisierungsmöglichkeiten des Internets.

Sian: Pearlfection konnte ja sehr solide & erfolgreich starten, wem gebührt der größte Dank bzw. wer hat dir am meisten geholfen?

  • Der Dank gebührt vielen Parteien gleichermaßen: Freunde & Familie, Business Angels, Mitarbeitern und letztendlich den Kunden, die regelmäßig Schmuck bei Pearlfection kaufen.

Sian: Was sind deiner Meinung nach die größten Hürden, wenn ein Start-Up sich für ein MassCustomization Geschäftsmodell entscheidet? Gibt es Gründe, sodass du Gründer ggf. sogar MassCustomization abraten würdest?

  • Die größte Hürde ist meiner Meinung nach die Marktgröße. Mass Customization bedeutet ja letztendlich immer auch ein Mitwirken des Kunden – wenn auch möglichst in unterschiedlichen Intensitätsgraden. Der Kunde muss Spaß haben am Schmuck gestalten haben. Entsprechend ist die Marktgröße sehr entscheidend sowie die Möglichkeit, eine Individualisierung aus Sicht der Kunden möglichst einfach zu gestalten. Der Markt für Schmuck sowie der Markt zum Schmuck selbst gestalten bzw. individuellen Schmuck ist entsprechend groß und wir meinen, mit www.pearlfection.de hier ein schönes Angebot geschaffen zu haben.

Sian: Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten 5 Erfolgsfaktoren für ein Online Start-Up?

  • Markt, Team, Kapital, Netzwerk, Spaß

Sian: Findest du dass ein Start-Up erst launchen wenn das Online-Produkt zu 100% fertig ist, oder eher rel. früh in die OPEN-Beta gehen, sodass man schneller am Markt ist?

  • Schwer zu sagen. Das kommt ganz auf die Branche an. Ich denke in vielen Fällen war es vorteilhaft, früh rauszugehen und dann weiter zu verfeinern.

Sian: Stell dir vor du hast 3 Millionen und könntest in 3 Start-Ups (die nicht älter sind als 12 Monate) jeweils 1 Million investieren. Welche wären das? (dich selbst natürlich ausgeschlossen)

  • Ich kann das nur auf Branchen begrenzen: e-commerce, mobile applications, renewable energy

Sian: Was sind die News, die ihr über euer Unternehmen in den Nachrichten lesen wollt? Wie würde diese Schlagzeile aussehen?

  • Pearlfection ist Europas führendes Schmuckportal. Durch die Möglichkeit individuelle Schmuckstücke kinderleicht Online zu gestalten und direkt zu bestellen sowie durch eine einfache, intuitiv bedienbare Technologie hat Pearlfection ein Einkaufserlebnis geschaffen, dass auf breiter Basis von den Kundinnen angenommen wird und so ein weiteres erfolgreiches Beispiel im Mass Customization Segment darstellt.

Sian: Welches Buch hast du als letztes gelesen? Welches würdest du weiterempfehlen?

  • Das Fest des Ziegenbocks von Mario Vargas Llosa

Sian: Stell dir vor es würde kein Internet geben, was für ein Start-Up hättest du dann gegründet?

  • Ich finde den Offline Schmuck Markt ebenfalls sehr attraktiv.

Sian: Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast!

Mehr Informationen zu Pearlfection auf www.pearlfection.de

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Interviews Marketing - SEO/SEM/SMO

Stefan Rabsch von Zalando im Interview mit Sian-Ru Lai

Sian: Hi Stefan, du bist ja SEO Manager bei Zalando. Und das scheint recht erfolgreich zu sein. Gratulation! Wie hast du es geschafft dein SEO-Know-How so schnell aufzubauen?

  • Bei Zalando bin ich ja erst seit ein paar Wochen und kann dort auf ganz gute Vorarbeit aufbauen. Mein Know-How im SEO-Bereich habe ich vor Allem durch zwei Jahre Suchmaschinenoptimierung beim Gesundheitsportal imedo.de und durch viel Lesen von Blogs, Büchern und E-Books erlangt. Zudem war und bin ich auf den bekannten Konferenzen und habe mit vielen anderen SEOs gesprochen. Auch Stammtische und Workshops helfen dem SEO-Wissen immer ein Stückchen weiter. Zudem blogge ich auch selbst unter www.linklover.de.

Sian: „SEO vs. SEM“ – Was ist wichtiger? Und auf welches Thema sollte sich deiner Meinung nach ein Internet-StartUp am meisten konzentrieren?

  • Das kommt natürlich immer auf das Geschäftsmodell an. SEO ist ein Marketing-Kanal der zeitintensiv ist und Geduld erfordert, dafür aber auch recht kostengünstig ist.  Will man dagegen schnelle, kurzfristige Erfolge sollte man auf SEM zurückgreifen. Optimal ist es natürlich, wenn man auf den Suchergebnisseiten von Google und Co. beide Kanäle belegen kann.

Sian: Was sind deine Top 3 Lieblingstools für erfolgreiches SEO-Management?

  • Ich arbeite viel mit den SEO-Tools von SISTRIX und Searchmetrics. Auch die Google Webmaster-Tools verwende ich regelmäßig. Natürlich gehört auch ein gutes Web-Analytics System zur erfolgreichen SEO-Arbeit, z.B. Webtrekk oder Google Analytics. Und Excel ist natürlich immer ein gern genommener Helfer in Sachen Datenauswertung und Reportings.

Sian: Was sind deiner Meinung nach die größten zwei Do‘s & Don`ts in der SEO-Off-Page-Optimierung, die man machen kann?

  • Was man auf jeden Fall machen sollte, ist viele hochwertige Links zu streuen, um damit mehr Aufmerksamkeit im Netz zu gewinnen. Dabei sollte man auf die Themenrelevanz achten und versuchen die Domainpopularität – also Links von möglichst vielen unterschiedlichen Websites – zu steigern. Was nicht geht in der Off-Page-Optimierung ist Linkpakete zu kaufen und dann denken damit hat man seinen Linkaufbau erledigt. Blindes Vertrauen in Dienstleister ist auch ein häufiger Fehler. Hier sollte es immer eine Qualitätskontrolle geben.

Sian: Die Meinung einiger Spezialisten gehen ja weit auseinander, wenn es darum geht ob man sich auf Short-Head oder Long-Tail-Keywords konzentrieren sollte. Welche Meinung vertrittst du, und warum?

  • Auch wieder eine Frage des Geschäftsmodells. Es gibt halt Keywords, für die es sich lohnt auch im Short-Head Bereich gut zu ranken. Diese Keywords haben meist eine etwas niedrigere Conversionrate, aber bringen sehr viele Besucher mit der Marke bzw. Website in Berührung. Ein Kauf findet ja durchaus erst nach mehreren Besuchen statt. Diese trafficstarken Keywords sind aber zum Teil so umkämpft, dass es sich dann evtl. eher lohnt auf Keyword-Kombinationen oder den extremen Long-Tail zu optimieren. Diese eher trafficschwachen Keywords sollten dann aber in einer gewissen Masse vorhanden sein, um wesentlichen Traffic zu erzeigen. Dazu müssen also viele Informationen auf der Seite vorliegen, z.B. Produktdatenbanken oder redaktionelle Artikel.

Sian: Wie ist deine Meinung? „Inhouse SEO“ vs. „Externe SEO Dienstleister“ und Warum?

  • Will ein Unternehmen für Traffic- oder Umsatzsteigerung explizit Suchmaschinenoptimierung nutzen, sollte ein Inhouse-SEO im Unternehmen sein. Dies ist vor Allem deshalb der Fall, weil Suchmaschinenoptimierung so viele verschiedene Unternehmensbereiche berührt, die ein externer SEO-Dienstleister gar nicht alle involvieren kann, z.B. das Produktmanagement, Web-Entwicklung, Redaktion oder Einkauf. Aber auch mit externen Dienstleistern und Beratern lässt sich gut arbeiten, wenn die Qualität stimmt. Vor Allem kommt hier meist ein guter Blick von außen auf die eigene Website.

Sian: Welche drei Web-Unternehmen sind hinsichtlich SEO am erfolgreichsten? (Zalando natürlich ausgeschlossen)

  • Wenn ich mir den SISTRIX-Sichtbarkeitsindex – eine Wert für die Präsenz einer Internet-Domain in Google.de – anschaue, sind das die Firmen Amazon, eBay und Ciao. Aber auch viele kleinere Web-Unternehmen machen in ihren Branchen inzwischen sehr gute SEO-Arbeit und sind damit erfolgreich.

Sian: Welches Buch hast du als letztes gelesen? Welches würdest du weiterempfehlen?

  • Für den Bereich SEO und Online-Marketing habe ich inzwischen eine ganze Reihe an Büchern im Regal. Etwas intensiver habe ich zuletzt in das Buch „Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler“ von Sebastian Erlhofer geschaut, welches mehr auf die technischen Aspekte von SEO eingeht. Wer tiefer in die Materie einsteigen will sollte sich auch mal die englische Literatur anschauen, z.B. „The Art of SEO“.

Sian: Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast!

Marketing - SEO/SEM/SMO

Online Marketing KPIs – Der Schlüssel zum Erfolg?

Wer ein Online-Unternehmen gründen möchte bzw. gerade dabei ist zu launchen muss zunächst einmal seine wichtigsten KPIs definieren, diese Analysieren und anschließend optimieren.

Wichtig ist v.a. die Auswahl der richtigen KPIs, wenn man das max. aus seinem Business oder Online Marketing herausholen möchte. Wählt man diese Falsch, so kann dies sogar schädlich für das Start-Up sein.

Ich hab heute den ganzen Tag damit verbracht ein Tracking-& Analyse-Tool der relevanten KPIs zu erstellen. Folgende Präsi (uralt) war am Anfang für den Schnelleinstieg sehr hilfreich. Vielleicht ja auch für euch….

Für die Unterstützung heute nochmal vielen Dank an Thomas & Fabien.
Sian